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Steigende Preise an der Nordsee – Auf den beliebten Friesischen Inseln schien die preisliche Schmerzgrenze erreicht. Dann kam Corona und die steigende Nachfrage.

Normalerweise verkaufen sich Immobilien auf Sylt erst innerhalb von zwei, manchmal auch drei Saisons, sagt Tom Kirst. Der Leiter des Dahler-&-Company-Standorts auf der friesischen Insel vermittelt Immobilien ab einer Million Euro – kein Investment, das man unbedacht abschließt. Seit Neuestem aber verspüre er eine gewisse Hektik am Markt: „Derzeit verkaufen wir viele Immobilien innerhalb einer Saison“, sagt Kirst, der seit 13 Jahren auf dem Sylter Markt aktiv ist. Interessenten hätten Angst, dass gute Angebote schnell wieder vom Markt verschwinden.

Verkäufer wissen das für sich zu nutzen – und ziehen die Preise an. Erst jüngst habe ein Eigentümer bei einem Objekt, das für 2,9 Millionen Euro inseriert war, 150.000 Euro mehr verlangt – und den Preis beim Käufer auch durchbekommen, berichtet Kirst.
 

Sylter Markt hat Höhepunkt erreicht

Dabei sah es bis kurz vor Ausbruch der Corona-Pandemie noch so aus, als habe der Sylter Markt seinen Höhepunkt erreicht. In einem aktuellen Marktbericht stellt die Maklerplattform McMakler fest, dass die angebotenen Kaufpreise auf den Nordfriesischen Inseln im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent gesunken sind. Auf den Ostfriesischen Inseln gingen die Preise um zwei Prozent zurück.

„Die preisliche Schmerzgrenze scheint erreicht und pegelt sich auf hohem Niveau ein“, sagt Felix Jahn, Gründer und CEO von McMakler. Auf den Nordfriesischen Inseln kosten Immobilien im Schnitt 5932 Euro pro Quadratmeter, auf den Ostfriesischen Inseln sogar 6962 Euro pro Quadratmeter.

Insgesamt konstatiert McMakler für die Nordsee aber einen Aufwärtstrend. In zehn von 14 analysierten Regionen steigen die Preise, gerade in den günstigen Regionen. In Wilhelmshaven (1603 Euro) kletterten sie um 14 Prozent, in Friesland (1761 Euro) um 13 Prozent und in Wittmund (1626 Euro) um elf Prozent.
 

Keine Corona-Sonderkonjunktur

Eine stark anziehende Nachfrage verbucht auch Helma Ferienimmobilien. „Wir haben im ersten Halbjahr 60 Prozent mehr verkauft als im vergangenen Jahr“, sagt Per Barlag Arnholm, geschäftsführender Gesellschafter von Helma Ferienimmobilien. Sein Unternehmen baut derzeit das Nordsee-Resort Büsum mit 113 Einheiten. Ein Drittel davon sei schon verkauft. Die Preise der Häuser liegen zwischen 350.000 und 480.000 Euro.

In Butjadingen entstehen weitere 52 Einheiten, und dort ist auch ein weiteres Großprojekt mit 190 Einheiten geplant. Dass das gute Geschäft in diesem Jahr für Immobilien in Meernähe eine einmalige Corona-Sonderkonjunktur ist, glaubt er nicht. Er rechnet damit, dass viele Deutschlandurlauber die Vorzüge des eigenen Landes erst richtig zu schätzen lernen.

 

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Quelle: Handelsblatt.com, Online News, Matthias Streit, 02. August 2020Steigende Preise an der Nordsee

Bilder: © dpa