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Regierung lässt sich Zeit mit Baukindergeld-Entscheidung – Die Bundesregierung will erst in der nächsten Legislaturperiode entscheiden, ob sie das Baukindergeld verlängert. Vorerst können Familien den Zuschuss für ihre eigenen vier Wände beantragen, wenn sie bis zum 31. Dezember dieses Jahres einen Kaufvertrag unterzeichnet oder eine Baugenehmigung erhalten haben.

In einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion heißt es, dass erst die Wirkung des Baukindergelds analysiert werden solle. Eine entsprechende Untersuchung hat das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) Ende Mai ausgeschrieben, Ergebnisse erwartet die Bundesregierung für Sommer kommenden Jahres. Über eine Verlängerung des Baukindergelds will sie dann in der kommenden Legislaturperiode entscheiden (Bundestagswahl: Herbst 2021).

Für das Baukindergeld können Familien seit 18. September 2018 Anträge stellen. Bis zum 31. Mai dieses Jahres gingen laut Bundesregierung 232.803 Anträge mit einem Fördervolumen von knapp 4,9 Mrd. Euro ein, davon waren bislang 151.779 Anträge genehmigt. Am meisten Anträge wurden in den Bundesländern mit den meisten Einwohnern gestellt: in Nordrhein-Westfalen waren es 49.746 Anträge, in Bayern 32.561 und in Baden-Württemberg 31.678.

Viele Anträge aus Kleinstädten und ländlichen Gegenden

Am meisten Anträge auf Zuschüsse wurden für Eigenheime gestellt, nämlich 143.117 für den Kauf bestehender Eigenheime und 51.656 für neu errichtete. Für Wohnungen gingen gut 36.000 Anträge ein (30.572 für Bestand, 5.457 für Neubau). Von den knapp 152.000 bewilligten Anträgen entfallen die Hälfte auf Städte und Landgemeinden mit weniger als 20.000 Einwohnern. Knapp 18% der Anträge wurden auf Zuschüsse für Eigentum in Großstädten (mindestens 100.000 Einwohner) gestellt.

Baukindergeld fließt zu einem Gutteil an Familien mit überschaubarem Einkommen: Von den 152.000 bewilligten Anträgen entfallen 42% auf Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen bis zu 30.000 Euro (Durchschnitt des zweiten und dritten Jahres vor Antragstellung); weitere 20% der positiv beschiedenen Anträge entfallen auf Haushalte mit einem Einkommen bis zu 40.000 Euro.

Mit dem Baukindergeld fördert die Bundesregierung den erstmaligen Erwerb von selbst genutztem Wohneigentum für Familien mit Kindern. Der jährliche Zuschuss beträgt über zehn Jahre hinweg 1.200 Euro pro Kind, wenn das zu versteuernde Haushaltseinkommen maximal 90.000 Euro pro Jahr bei einem Kind beträgt (plus jeweils 15.000 Euro für jedes weitere Kind).

 

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Quelle: Immobilien Zeitung – Fachzeitung für die Immobilienwirtschaft, Online News, Christine Rose, 26. Juni 2020, Regierung lässt sich Zeit mit Baukindergeld-Entscheidung

Bilder: © Immobilien Zeitung, Urheber: Christine Rose